St. Hubertus-Gilde Keylaer e.V.

 

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18. Jahrhundert

Im 18. Jahrhundert ist das Wirken der Gilde sehr aktiv. Dies wird durch zahlreiche Urkunden belegt. In einer Abrechnung des Gildemeisters (Rendant der Hubertusgilde und Hubertuskapelle) werden als Einnahmequellen unter anderem Holzverkauf, Opfergeld aus dem Heiligenhäuschen an der Nachtigall und der Hubertuskapelle sowie Anteile am Landverkauf verschiedener Herren genannt. Die Gesamteinnahmen in diesem Jahr betrugen 444 Gulden, 1 Stüber und 3/4 Deut in klevischer Währung.

Für die Ausgaben werden unter anderem aufgeführt: 2 Tonnen Bier, Dienste des Herrn Pastor, ein Essen am Hubertustag, Wachs für Kerzen, 4 Särge, die die Gilde für Arme anfertigen ließ, Roggen, Leinen und Holzschuhe, die an Arme verteilt wurden. Die Gesamtausgaben betrugen in diesem Jahr 460 Gulden, 3 Stüber und 4 3/4 Deut.

Durch diese und weitere Unterlagen wird das soziale Engagement der Gilde belegt. Neben diesen Aktivitäten beteiligte sich die Gilde an wichtigen kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen. Hier sind zu nennen die Fronleichnamsprozession, Besuche des Bischofs, Einführung eines neuen Pfarrers und Besuche der preußischen Könige. Wenn ein Mitglied starb, so erwiesen alle Gildenbrüder ihm die letzte Ehre. Das höchste Fest, das die Gilde in diesen Jahren feierte, war die Kirmes zum Hubertustag. Dann feierte man einen gemeinsamen Gottesdienst in der Hubertuskapelle, anschließend veranstaltete man ein gemeinsames Essen. Am Kirmesdienstag fand auf Schellens Wiese (Wäwer) dann das Preis- und Königsschießen statt.

Weitere Informationen:

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Könige im 18. Jhdt.

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Das Totenbuch der Gilde


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Stand: 18.01.12