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20. Jahrhundert, 1980 - 1989Das Bild zeigt die Fahnenschwenker der Gilde beim Tag der offenen Tür anlässlich der Renovierung der Hubertuskapelle 1989.
1980 verstarb der amtierende Präsident Hermann Breidenbach, sein Stellvertreter Heinrich Baumanns führte die Amtsgeschäfte bis zur nächsten Generalversammlung auf der als Nachfolger die Gilde den Schützenbruder Theo Stassen zum neuen Präsidenten wählte. Im Jahre 1982 erhielt die Hubertusgilde die im Krieg verlorengegangene Vereinsfahne aus dem Jahre 1912 zurück. Ein norwegischer Soldat hatte sie in den letzten Kriegstagen an sich genommen, und nun versuchte er, sie zurückzugeben. Über den Rheinischen Schützenbund konnte die Sankt Hubertusgilde als Besitzer ermittelt werden. Eine Abordnung übergab anlässlich des Patronatsfestes 1982 die Fahne wieder an die Gilde. Im Jahre 1983 verkaufte die Gilde ihren Kirmesplatz an der Hubertusstraße und kaufte einen Teil der Hoffläche der Familie Spolders auf Keylaer. Bereits im Oktober 1983 fand auf dem in einem ehemaligen Stallgebäude errichteten neuen Schießstand das erste Schießen statt. Das Erdgeschoss des Stallgebäudes wurde zu einem schönen Vereinsheim umgestaltet. Auf der Generalversammlung 1983 wurde der Schützenbruder Oskar Janssen zum Präsidenten gewählt. Im Jahre 1984 feierte die Hubertusgilde unter großer Beteiligung befreundeter Schützenbruderschaften ihr 350jähriges Jubiläum. Jubelkönig war in diesem Jahr Mathias Boll und sein Adjutant war Josef Voß. Ab 1987 führte Rudi Joosten die Sankt Hubertusgilde als Präsident. 1988/89 renovierte die Hubertusgilde unter Mitwirkung der Kirchengemeinde Sankt Marien zum zweiten Mal die Hubertuskapelle, so daß sie heute wieder im alten Glanz erstrahlt. Die von der Gilde durchgeführten Arbeiten standen unter der Leitung des Schützenbruders und Restaurators Gottfried Winkels. Seit 1989 führt die Hubertusgilde mit Rücksicht auf die anderen Kevelaerer Vereine wegen der gemeinsamen Kirmesfeier ihr Vogelschießen am ersten Sonntag im September durch. Weitere Informationen: |
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