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Hl. Hubertus - Patron der Gilde
Der heilige Hubertus ist einer der "Vier heiligen Marschälle" zusammen mit Antonius (17. Januar), Quirinus (30. April) und Kornelius (16. September). Der Name Hubert oder Hubertus kommt aus dem Althochdeutschen und bedeutet: "Der durch seinen Geist Glänzende". Der heilige Hubertus ist der Apostel der Ardennen. Er war als Nachfolger des Hl. Lambertus Bischof von Tongern-Maastricht und verlegte den Bischofssitz später nach Lüttich. Der Hl. Hubertus starb am 30. Mai 727 im heutigen Tervueren und wurde zunächst in Lüttich bestattet. Bereits am 3. November 743 wurde er heilig gesprochen. Der Leichnam des heiligen Hubertus wurde am 30. September 825 in die vom Hl. Beregisius, einem Weggefährten des Hl. Hubertus, gegründete Abtei Andage in den Ardennen überführt. Seit diesem Tag wird der Ort St. Hubert genannt und entwickelte sich im Mittelalter zu einem bedeutenden Wallfahrtsort, eine Tradition, die bis heute weiter besteht. Der Leichnam des Hl. Hubertus wurde im ausgehenden Mittelalter mehrfach aus der Abtei entfernt, um ihn vor den durchziehenden Landheeren zu bewahren, wahrscheinlich wurde er trotzdem von Hugenotten verbrannt. Seit dem ist die Hl. Stola die wichtigste Reliquie, die in St. Hubert noch verehrt wird. Die Lebensgeschichte des heiligen Hubertus ist sehr schön und bildhaft in den von Friedrich Stummel geschaffenen Glasfenstern der Hubertuskapelle dargestellt. Um die Lebensgeschichte des heiligen Hubertus haben sich viele Legenden gebildet. Das Chorfenster der Hubertuskapelle zeigt die wohl bekannteste, die Erscheinung des weißen Hirsches mit dem Kreuz im Geweih.
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