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Hubertus-LegendeNachfolgend ist ein Auszug aus dem Buch "Helden und Heilige" des Borromäus-Vereins, Bonn, aus dem Jahre 1954 wiedergegeben:
Heimgekehrt wurde Hubertus vom Klerus und vom Volk der Tongerer Diözese ordnungsgemäß gewählt und empfing vom Kölner Bischof Giso die Weihe zu seinem hohen Amt. Die Ardennen, wo er früher so gern gejagt hatte, wurden nun die Stätte seiner aufreibenden Missionsarbeit. Pipin hatte ihm zum Dank für die von Hubert vermittelte Aussöhnung mit seiner Gemahlin den Hof Amberloux bei Andain geschenkt, den Hubertus nun zu einem Augustinerchorherren-Kloster und zum Mittelpunkt der Ardennenseelsorge umgestaltete. Die Leiche des heiligen Lambertus übertrug er nach Lüttich, erbaute über den Reliquien eine Basilika und verlegte den Bischofssitz ebenfalls hierher. Aus dem Dorf Lüttich wuchs rasch ein bedeutendes Gemeinwesen, das er durch Mauern vor Überfällen und durch strenge Preisverordnungen vor wucherischer Ausbeutung schützte. Vor dem Feste Christi Himmelfahrt führte er eine Bittprozession durch die grünende Flur - eine Sitte, die von der Kirche freudig aufgenommen wurde. Selten gönnte sich der eifrige Bischof Ruhe. Die Strapazen zerrieben deshalb früh seine Kraft. Von der Weihe der Kirche in Heverle bei Löwen schleppte er sich noch nach Tervueren, erlag aber dort nach sechs Tagen am 30. Mai 727 der allgemeinen Erschöpfung, die er im Dienste der Kirche sich zugezogen hatte. Das Bild oben rechts ist einem Andenkenzettelchen aus St. Hubert in den Ardennen (Belgien) entnommen. Es zeigt den Hl. Hubertus als Bischof. Das Bild zeigt die wesentlichen Elemente der Legende. Zum einen den Hirsch mit dem Kreuz im Geweih und zum anderen den Engel der ihm die Stola überreicht. Die Kirche in der Abbildung ist die St. Hubertus-Basilika in St. Hubert wo der Heilige seine letzte Ruhestätte gefunden hat. |
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