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Fahnenschwenken nach 1947Die Vereinsfahne fand ja bekanntlich 1984 den Weg nach Keylaer zurück, über den Verbleib der Schwenkfahnen ist nichts bekannt, so dass nach dem Krieg im Jahr 1948 zunächst neue Fahnen beschafft werden mussten. Bereits am 25. Mai 1948 war eine erste Schwenkfahne beschafft worden, und diese wurde schon bei der Fronleichnamsprozession im gleichen Jahr getragen. Auf einer Versammlung am 28. November 1948 wurden als Fahnenschwenker gewählt: Karl Wilbers, Gerhard Beckers, Matthias Boll, Josef Voß und Josef Winkels. Am 6. Februar wurden dann zwei weitere Schwenkfahnen bestellt, damit wieder wie vor dem Kriege mit drei Fahnen geschwenkt werden konnte. Belege hierüber finden sich in den alten Rechnungsunterlagen der Gilde wieder. Aus ihnen ergibt sich auch das Aussehen der alten Fahnen. Diese Fahnen wurden bis zum Jahr 1967 genutzt. Am Ostermontag, dem 7. April 1949, fand dann die Fahnenweihe der neuen Schwenkfahnen statt und das erste öffentliche Fahnenschwenken nach dem Kriege wurde von den Schwenkern der Hubertusgilde vorgeführt. 1950 nahmen die drei Fahnenschwenker Karl Wilbers, Gerhard Beckers und Ernst Schaffers an einem Fahnenschwenken des Bundes in Köln/Leverkusen teil. Im November 1955 hatten die Fahnenschwenker der Hubertusgilde, Corry Rühl, Heinrich Verhülsdonk und Theo van de Meer die Ehre, das Fahnenschwenken bei dem damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss vorzuführen. In der Villa Hammerschmidt wurden die Fahnenschwenker anschließend mit Wein und Rauchwaren bewirtet.
Das Foto zeigt die drei auf den Stufen der Villa Hammerschmidt in Bonn, deutlich sind auf dem Foto auch die Motive der Schwenkfahnen zu erkennen. Im März 1967 beschloss die Versammlung, anlässlich des Festjahres, neue Schwenkfahnen anzuschaffen. Diese wurden von Heinrich Baumanns, Hermann Breidenbach und Peter Rühl gestiftet. Dies ist auch durch entsprechende Erinnerungsplaketten auf den Fahnenstangen dokumentiert.
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