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Schiessen im RSBDer Schießsport gehört seit Beginn der Olympischen Spiele zu den anerkannten Wettkampfdisziplinen. Der Deutsche Schützenbund ist der viertgrößte Verband im Deutschen Sportbund und gehört damit zu den echten Breitensportarten. Jeder kann beim Schießen (auch wenn die Gesamtringzahl klein bleibt), sein Erfolgserlebnis haben: Den Schuss in die Zehn. Dazu ist aber volle Konzentration auf die Schussabgabe notwendig. Deshalb ist für Hektik beim Schießen kein Platz. Dies mag ein Grund für die stetig steigende Mitgliederzahl in dieser Sportart sein, denn Ruhe, Distanz vom negativen Stress, Stärkung der Konzentrationsfähigkeit und Kameradschaft sind die guten Nebenwirkungen des Schießsports. Auf der anderen Seite ist diese innere Ruhe aber wohl auch dafür verantwortlich gewesen, dass die Sportschützen im Vergleich zu anderen Sportarten früher in der öffentlichen Darstellung ein Schattendasein fristeten. Die Zuschauer vermissten Spannung und "Aktion". Das hat sich jedoch durch die Änderung des Regelwerkes und den Einsatz von moderner Technik vollständig geändert. Der Schießsport kann heute ein echtes Erlebnis für die Zuschauer sein und medienwirksam vermittelt werden. So wollen wir den Schießsport heute offen und spannend vermitteln, um auch weiterhin Nachwuchs für die Gilde zu gewinnen, denn nur wer die Jugend hat, hat auch die Zukunft. Über den Schießsport wollen wir gleichzeitig unsere Traditionen der Jugend vermitteln. Diesen Weg beschreitet die Schießgruppe seit Jahrzehnten sehr erfolgreich. Der Schießsport wird schon seit Anfang der 50er Jahre in der Gilde betrieben. Seit Ende der 60er Jahre wird in der Schießgruppe die intensive Arbeit für den Schießsport und die Jugend in der Form geleistet, wie man sie noch heute kennt. Diese Arbeit in der Gilde, aber auch in der Region, ist mit Rudi Joosten fest verbunden, der seit 1969 für den Schießsport und die Jugendarbeit maßgeblich verantwortlich ist. Ganze Schülergenerationen haben dabei über die Schießgruppe den Weg in die Gilde gefunden. So sind heute in der Gilde und der Schießgruppe über 70 Schüler und Jugendliche. Von den rund 250 Mitgliedern nehmen über 100 Mitglieder regelmäßig am Schießsport teil. Neue Dimensionen im Schießsport Seit 1981 ist die Schießgruppe Mitglied des Rheinischen Schützenbundes (RSB) und betreibt damit Sportschießen im Deutschen Sportbund. Die Schießgruppe stellt seit Jahren den erfolgreichsten Nachwuchs im Bezirk Linker Niederrhein und ist eine Talentschmiede für den RSB. Die vielen Erfolge auf Bezirks- und Landesebene können hier gar nicht aufgezählt werden. Seit 1991 stellt die Schießgruppe ununterbrochen Landesmeister. Darüberhinaus haben sich Schützen seitdem jedes Jahr für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Gleich im ersten Jahr verwirklichte sich dabei Andreas Joosten (heute Hiep) als Schüler den Traum eines jeden Sportlers: "Einmal auf dem Treppchen bei der Deutschen Meisterschaft zu stehen". Mit 286 von 300 möglichen Ringen erreichte er den 3. Platz im Wettbewerb Luftgewehr 3-Stellungskampf. Weitere Höhepunkte bei den Deutschen Meisterschaften waren die Vizemeisterschaft 1995 und 1996 sogar die Deutsche Meisterschaft für Anne Roest als Schülerin in der Disziplin Luftgewehr. Im Jahr danach erreichte sie in der Jugendklasse den 4. Platz mit dem Kleinkalibergewehr.
Die erfolgreichste Mannschaft war die Schülermannschaft 1994 mit Stefanie Hiep, Guido Joosten und Lisa Selders in der Disziplin LG 3-Stellung, als sie den 6. Platz erreichten. Stefanie Hiep erzielte dabei mit 290 Ringen ebenfalls den 6. Platz, nur einen Ring hinter der Deutschen Meisterin.
Zielsichere
Schützen der Schießgruppe: Seit 1995 hat die Schießgruppe sechs Mal die Schülermannschaft als Auswahlmannschaft des RSB beim Shooty-Cup während den Deutschen Meisterschaften gestellt. Dabei erreichte sie zwei Mal den 3. Platz. Maren Leygraf erzielte im Jahr 2002 bei diesem Wettbewerb mit 196 Ringen einen neuen Landesrekord. Neben den Meisterschaften hat die Schießgruppe auch in den Rundenwettkämpfen seit 1981 eine stetige Entwicklung genommen. Aus der Bezirksliga schaffte die erste Mannschaft 1991 den Aufstieg in die Landesliga. Die nächste Stufe zur Oberliga-Nord erreichten die Schützen 1996. In der Rheinlandliga, der dritthöchsten Liga Deutschlands, schossen die Schützen 1999. Danach dominierten die Schützen der ersten Mannschaft wieder die Oberliga. Die erfolgreichste Saison liegt für die Schützen gerade hinter ihnen. Mit 14 : 0 schafften sie einen glatten Durchmarsch. Höhepunkte waren dabei die Heimkämpfe im Rahmen des erstmalig ausgetragenen Niederrhein Cups in der Zweifachturnhalle. Am Ende wurde die Mannschaft abermals Oberligameister und konnte sich damit für die Relegationswettkämpfe zum Aufstieg in die Rheinlandliga qualifizieren. Im Leistungsstützpunkt Frechen fehlten nach 400 Schüssen dann jedoch lediglich 5 Ringe, um die Rheinlandliga zu erreichen. Ab dem Sportjahr 2006 werden die Aktivitäten im RSB von der neu gegründeten SSG-Kevelaer weitergeführt, die sich aus der Hubertusgilde ausgegliedert um Sportschützen auch aus anderen Vereinen eine eigenständige Plattform zu geben. Weitere Informationen: |
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